Energiebedarf eines Hauses


Der Energiebedarf eines Hauses wird in Endenergie und Primärenergie eingeteilt. Hausbesitzer interessieren sich für die Energiemenge die Sie einkaufen müssen und damit bezahlen.

Der Endenergiewert gibt darüber gewissermaßen Auskunft. Auf Ihrer Gasrechnung steht ein Verbrauch von 20000 kWh an Gas früher m³. Da die Menge an Gas pro m³ variiert, je nach Außentemperatur und Druck musste die Industrie auf kWh umstellen, da diese Einheit für Energie eindeutig ist.

Damit wird die Wärme oder Kälte in der selben Einheit wie der Strom gemessen und damit sind die beiden Energien vergleichbar. Eine kWh Gas ist identisch zu 1kWh Strom. Leider ist das vielen Menschen nicht bewusst. Ein 100W Leuchtmittel verbraucht in 1 Std 0,1 kWh damit ist klar, dass mit 20000 kWh Wärme 200 000 Lampen a 100 W oder vergleichbar 2 000 000 LED Leuchtmittel 1 Stunde brennen würden.


Also werden 90 Watt Wärme durch die 100 W Lampe erzeugt. Die Wärme geht ja nicht verloren, sondern heizt den Raum, warum also wechseln?


Hierzu zählen zwei Punkte


1. Der unterschiedliche Preis. 1kWh Wärme sprich z.B. Gas kostet zurzeit ca. 4,6 Cent (Verivox 28.01.2018 17 Uhr) 1kWh Strom also die gleiche Leistung 23,6 Cent und damit das 5 fache. Das heißt, die Wohnung wird teuer beheizt.


Der Primärenergiefaktor spielt auf dem Energieausweis eine wesentliche Rolle. Was ist das? Damit soll der Aufwand an Energie berücksichtigt werden, der die Umwelt mit CO2 verschmutzt aber zur Energieproduktion nämlich Strom benötigt wird. S.h. Tabelle 1. Der Primärenergiefaktor für Strom ist immer noch der schlechteste und liegt bei 2,4. Es muss also 2,4-mal so viel Energie verbraucht werden, nämlich 2,4 kWh um eine kWh Strom zu erzeugen. Der Unterschied von 1,4 ist die Wärme die das Kraftwerk vernichtet.

Der Wert hat sich gegenüber früher schon deutlich verbessert. Da die Windkraft (Windräder) und Sonnenkraft (Photovoltaik) schon einen wesentlichen Beitrag zur Stromgewinnung trägt. Der Primärenergiefaktor wird in Zukunft 1,8 sein. Damit hätten wir eine Verbesserung von 2,8 früher zu 1,8 jetzt.

Leider heißt das aber immer noch, dass bei der Stromproduktion von 2 kWh ca. 1Kg CO2 erzeugt wird.

Bei 20 000 kWh also 10 Tonnen. Bei 40 Millionen Haushalten damit 372 000 000 Tonnen CO2.


Damit:

2. Die Strom Produktion erzeugt viel mehr CO2 als Gas. Die Umstellung auf Gas bringt alleine eine Ersparnis von 100 Mio. Tonnen an CO2.

Zum Verständnis zählt auch das Gas, Sonne, Öl, Holz usw. als Primärenergie gezählt wird und Strom als Sekundärenergie, weil ja Primärenergie benötigt wird um den Strom zu erzeugen.


Deshalb wird gerne die Illusion verbreitet, dass ja Wärmepumpen als Heizung keine Primärenergie verbrauchen. Verschwiegen wird dabei dann gerne, dass dafür aber die sehr viel aufwendigere und damit „schmutzigere“ Sekundärenergie benötigt wird.

Auf die Wärmepumpen gehe ich aber noch ein.

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